Vegane Hausmannskost

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mit einem brandneuen Beitrag – nach der ungewollten Sommerpause. Trotz meiner stressigen Bachelorarbeit und dem Abschluss (Yay!) war mein Sommer toll. Ich konnte nach dem Stress entspannt in den Urlaub fahren, mich von der spanischen Sonne verwöhnen und vom schwedischen Flair inspirieren lassen. Und wieder zu Hause angekommen, bin ich tatsächlich super motiviert und inspiriert meine Kochideen hier wieder zu teilen!

Los geht´s mit zwei herbstlich angehauchten Gerichten und meinem ersten(!) selbstgebackendem Brot! Wie immer geht´s bei mir schnell, einfach und ist zudem super lecker und gesund!

Es gibt:   Kartoffelsuppe mit Croûtons und einen Linsensalat mit selfmade Weizenbrot mit Kräutern!

 

Sämige Kartoffelsuppe mit Croûtons

für 4 Personen

1 kg Kartoffeln

etwas Suppengemüse

TK-Zwiebel-Duo

Räuchertofu

Kräuter ohne Ende

Toast

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How to do:

Einfach die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden, in ca. 500 ml salzigem Wasser garen, das zusätzliche Gemüse dazu geben und mitgaren; den Tofu in kleinen Würfeln anbraten und in die Suppe geben, das ganze würzen und abschmecken! Für die Croûtons: 2 Scheiben Toast in Würfel schneiden und anbraten (hier leider nicht im Bild).

 

Herbstlicher Linsensalat

für 4 Personen

500 g Linsen

2 Frühlingszwiebeln

1 Apfel

Blattsalat

Kerne deiner Wahl

Für das Dressing:

Öl, Essig, Senf, Zucker, Salz, Pfeffer

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How to do:

4 EL Öl, 4 EL Essig, 2 TL Senf und Zucker (brauner Rohrzucker), Salz und Pfeffer nach Geschmack anrühren; Linsen mit dem Dressing mischen, alle anderen Zutaten dazu. Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und Sojakerne habe ich in einer Pfanne geröstet und dazu gegeben.

 

Weizenbrot mit Kräutern

für 4 Personen

500 g Weizenmehl

Hefe, 1 TL Zucker

300 ml Sojamilch

Salz

Kräuter deiner Wahl (habe 1 TK Petersilie und 1 TK Schnittlauch verwendet)

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How to do:

Weizenmehl in eine Schüssel, Mulde in die Mitte drücken, Hefe dort hinein bröseln, Zucker drauf, Sojamilch drauf, alles 5 min ziehen lassen (an einem warmen Ort); salzen und mit dem Knethaken rühren, 30 min stehen lassen, Kräuter einrühren, wieder etwas ziehen lassen (durch das Ziehen wird der Teig fluffy), in die Kastenform geben (ohne Kneten) und 50 min bei 200 °C backen.

 

Ich hoffe euch gefallen die Rezepte und ihr habt nun auch Lust auf die leckere deutsche Hausmannskost, die sehr leicht und super frisch schmeckt!   :)

Alles Gute!

Keep calm and stay healthy

Moin ihr Lieben,

weiter geht´s mit einfachen, ganz schnellen Rezepten für Mittag- oder Abendessen!

Was brauche ich zum Glücklichsein?

~ Gemüse! ~ Geschmack! ~ Sättigungsbeilage!  ~

Mittag- oder Abendessen

Quinoa-Tomaten-Petersilien-Salat mit gebratenen Möhren und Dinkelburger

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Zutatenliste = Rezeptname
  • 200 g Quinoa mit der 2 1/2 fachen Menge kochendem Wasser 20 min köcheln lassen (schmeckt besonders gut, wenn ihr das Wasser mit Gemüsebrühe würzt – nehmt da nicht die Billigste, es gibt große Unterschied im Geschmack – )
  • Dinkelburgermischung (gibt es im Supermarkt, Reformhaus, Biomarkt) wird mit heißem Wasser aufgegossen, 10 min ruhen lassen
  • währenddessen 2 große Tomaten würfeln, 1/2 Bund Petersilie hacken
  • Dinkelburger formen und in einer heißen Pfanne mit Öl auf mittlerer Hitze anbraten
  • 3-4 Möhren in Streifen mit etwas Öl in der Pfanne auf mittlerer Hitze anbraten und bis zur gewünschten Bräune und Biss garen lassen (alles mit Salz, Pfeffer würzen)
  • Quinoa mit etwas Leinöl, Tomaten und Petersilie mischen
  • Burger, Möhren und Salat anrichten – Fertig!

 

Ofengemüse mit Spinatsalat und Dip – dazu Erdbeeren

Zutatenliste

Süßkartoffeln, Möhren, Zucchini, Babyspinat, Tomaten, Schafskäse (alternativ kann eingelegter Tofu/gebackener Tofu verwendet werden), Quark (mit Kräutern, Cornichons, Radieschen, Zwiebeln oder einen veganen Aufstrich oder veganer Quark), Erdbeeren

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  • Gemüse in Stücke/Streifen/Schiffchen scheiden und in Öl, Salz und Rosmarin schwenken
  • auf einem Backblech bei 180-200 °C ca. 20 min backen
  • Babyspinat waschen und mit Tomaten und anderen gewünschten Zutaten mischen
  • Dip zubereiten und ordentlich würzen

WÜRZEN: Salz lässt sich wunderbar durch frische Kräuter oder andere Gewürze ersetzen oder ergänzen. Oregano, Rosmarin, Thymian, Curry, Liebstöckel (maggi)… probiert euch aus!

  • Ofengemüse, Salat und Dip sowie leckere Erdbeern als Nachtisch anrichten und – Fertig!

 

Bratkartoffel-Restessen-Pfanne

Zutatenliste

Gekochte Kartoffeln, Paprika, Zucchini, gern Restgemüse

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  • Kartoffeln in Scheiben in etwas heißem Öl anbraten (beliebig Zwiebelwürfel dazu)
  • Gemüse schnibbeln und in die Pfanne geben, alles kräftig würzen
  • wer es gern saftig mag, gibt 2 EL Nussmuss gemixt mit etwas Wasser und Salz dazu und verüht alles kräftig – das sieht dann so aus –>

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  • Fertig!

 

Vielleicht konnte ich euch zu SIMPLE, EASY, FAST AND YUMMY inspirieren?

Wenn Ja, gern meinem Blog folgen und wieder kommen!

Machts gut! Eure Alex!

Keep calm and stay healthy

Moin ihr Lieben,

habt ihr Lust auf Gesund? Und Lecker? Ihr habt keine Zeit oder keine Lust Bücher zu wälzen oder ewig zu recherchieren? Ihr wisst nicht wie man Quinoa, Couscous oder Chiasamen verwendet? Ihr könnt überhaupt nicht kochen? Ihr habt Bock auf was Neues, wollt aber nicht gleich radikal vegan essen und auf was verzichten? Ahhhhhhh… keine Sorge, ich helfe!

Durch meine Affinität zu „bitte möglichst gesund, leicht, schnell, lecker und unkompliziert“ sollte hier für jeden was dabei sein. Ich stelle Frühstücksideen vor, Mittagsgerichte und was leichtes für den Abend.

FRÜHSTÜCK

Einkaufszettel:
Obst, das ich mag
Milch, die ich mag (Soja, Reis, Hafer, Mandel oder erstmal Kuhmilch, die noch im Kühlschrank steht)
Saft, den ich liebe
Haferflocken für 0,69 €
gefrorene Früchte
Leinsamen
Chiasamen           <–   gibt´s im Supermarkt und hält ewig
Weizenkleie

Smoothies

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1 Glas Orangensaft ~ 1/4 frische Ananas ~ gefrorene Mango  ~ 1 Banane

oder20150430_094446

250 ml Milch ~ 1 Banane ~ 3 EL Haferflocken ~ 1 EL Leinensamen ~ 1 TL Chiasamen ~ gefrorene Früchte20150430_094532

oder

1/4 Avocado ~ 1 weiche Birne ~ 1 Glas Orangensaft

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Um die Smoothies zuzubereiten braucht ihr natürlich was zum Mixen: Standmixer oder Stabmixer. Je besser die Leistung desto feiner kann der Smoothie werden. Falls euch dieser zu dick sein sollte einfach mehr Flüssigkeit dazu. Falls er zu unsüß sein sollte, Honig oder Agavendicksaft (kriegt man mittlerweile überall) dazu geben. Falls er nicht schmecken sollte, mit den Zutaten rumprobieren und schlauer werden!

Tipps:

Ihr könnt Smoothies mit zur Arbeit nehmen, to-go auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni trinken. Allerdings sind Smoothies immer frisch zu genießen und nicht länger als ein paar Stunden im Kühlschrank aufzubewahren, da die frischen Zutaten gären können, ihr Farbe und den Geschmack verändern und sich nach einer Weile die Vitamine in Luft auflösen!!!

Mit Haferflocken sättigen die Smoothies besonders. Denkt daran, dass ihr die Mengen Obst/Gemüse etc. die im Smoothie stecken, wahrscheinlich selten so essen würdet. Ihr haut euch also viele Vitamine, Ballaststoffe und andere wichtige Nährstoffe rein!

GUTEN!

Folgt mir auf instagram, wenn ihr ab jetzt mehr Smoothies sehen wollt!

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be continued …  Frühstück: Mein Butterbrot

Simple as that: Couscous-Gemüse

Hallo ihr Lieben,

lang lang ist´s her… trotz das ich 1000 Ideen für diesen Blog habe, scheitert es oft an der Zeit und der Umsetzung. Sehr schade, wie ich finde!

Nun setze ich die Idee einer Freundin um! Einfache, schnelle und leckere Rezepte für Anfängerköche. Möglichst gesund, keine leere Energie und mit vielen Nährstoffen.

Los geht es mit einer simplen Gemüsepfanne mit Getreidebeilage. Gefunden habe ich dieses Rezept …  gar nicht! Entweder habe ich es heute Mittag erfunden oder das gibt es schon seit 100 Jahren.

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Zutaten für 1 Person

  • 100 g Couscous
  • Gemüsebrühe
  • pflanzliches Öl
  • 1 Paprika
  • 1 Handvoll Tomaten (wahlweise anderes Gemüse wie Zwiebeln, Fenchel, Broccoli, …)
  • Nussmus (Mandel, Cashew, Erdnuss)
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer, Oregano

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Zubereitung

  • 100 g Couscous mit 100 ml kochendem Wasser aufgießen, 0.5 TL Gemüsebrühe dazu geben, 5-7 min ziehen lassen
  • Gemüse gewünscht klein schneiden und mit etwas Öl in einer heißen Pfanne anbraten
  • Gemüse würzen und abschmecken
  • 2 EL Nussmus mit etwas warmen Wasser glattrühren, salzen und pfeffern und in die Pfanne geben

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Und … schon fertig!

Wahlweise könnt ihr die Gemüsesorten aussuchen, durch Hülsenfrüchte strecken, verschiedene Kräuter hinzufügen, oder bei der Veggie-Version Parmesan hobeln oder etwas Schafskäse mit in die Pfanne geben. Das Nussmus gibt dem ganzen einen sämigen Geschmack und einen asiatische Touch. Der kann durch Chili oder Currypaste noch verstärkt werden! Probiert´s ganz einfach aus!

YUMMY und SIMPLE AS THAT oder? :)

Weitere interessante Infos über dieses Gericht: 

enthalten sind ca. 500 kcal

ca. 360 mg Vitamin C

ca. 87 g Kohlenhydrate

ca. 21 g Proteine

ca. 14 g Fett

 

Guten Hunger! Eure Alex.

Citytrip

Ob Strandurlaub oder Städtereise, ich bin für alles zu haben und kann und möchte mich zwischen den beiden Varianten nicht entscheiden. Beides hat seine Vorteile und Möglichkeiten die Stadt oder die Natur zu entdecken! Mein erstes Mal in Belgien und es ging direkt nach Antwerpen: Wunderschön! 

Antwerpen hat alles was man als Städteliebhaber braucht! Tolle Gebäude, süße Hinterhöfe, eine gepflegte Altstadt, Wasser, interessante Museen und eine besondere Atmosphäre!

Die Stadt hat mich, trotz Regen, mit Charme überzeugt.

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Grote Markt

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MAS – Museum aan de Stroom

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IMG_0644 Town Hall

IMG_0655 IMG_0665 Lasst euch inspirieren und besucht Antwerpen!

xo, eure alex!

Rezept: Flammkuchen mal anders

Heute gibt es zum ersten Mal ein Rezept von mir. Es ist eine Inspiration, um Rezepte einfach mal abzuändern und tolle weitere Gerichte zu kreieren.

Ich halte mich eh nicht an die Rezepte. Beim Backen ist das nicht empfehlenswert. Das ist vielleicht der Grund wieso ich nie backe!

Erinnert ihr euch noch an den Flammkuchen aus dem Discover Vegan Stuff? Der hat toll geschmeckt und war super schnell gemacht!

Hier nun der Flammkuchen 2.0

IMG_0715 IMG_0717Man nehme circa:

  • 1 Fertig-Pizzateig oder selbstgemachten Pizzateig
  • 2 Pck. Sojasahne [400 ml]
  • 40g Stärke (Maisstärke, Speisestärke, Johannisbrotkernmehl)
  • 2 EL Mangochutney
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Essig
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch und weiter gewünschte Gewürze

und füge hinzu:

  • gebratenen Räuchertofu [200g] + Zwiebeln [so viel man möchte, z. B. 2 Gemüsezwiebeln]

und lege die Masse auf den ausgerollten Teig auf ein Blech.

Schiebe nun das Ganze für 25 Min. bei 200 °C in den heißen Ofen.

Zum Schluss drapiere akkurat den Rucola auf dem Flammkuchen und GENIEßE es!

Tada!

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Guten Hunger!

xo, eure alex!

 

Ich mach das, was mir gefällt

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Ganz nach dem Pippilotta-Prinzip, mach ich mir die Welt einfach so, wie sie mir gefällt.
Auch bei meiner Ernährung.

 Seit mutig, trau dich und mach was dir gefällt!

Es gibt zich verschiedene Arten der vegetarischen oder veganen Ernährung, also Mischformen. Vom Ovo-Vegetarier [Fleisch, Fisch und Milch-Hasser], Lacto-Vegetarier [Fleisch, Fisch und Eier-Hasser], Lacto-Ovo-Vegetarier [Feisch und Fisch-Hasser] bis zum Hard-Core-Veganer oder dem Teilzeit-Veganer.

Manche Veganer essen Hefe, manche nicht. Manche trinken keine Cola, weil der Etikettenkleber nicht vegan ist, Andere trinken Apfelsaft und Wein [oft nicht vegan]. Viele Vegetarier essen auch keine Eier oder trinken Milch, essen aber Käse. Käse ist streng genommen nicht vegan.  Der Vebu hat eine tollen Beitrag dazu veröffentlicht. [hier]

Was gegessen und getrunken wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ob dabei nun ethische, ökologische und gesundheitliche Risiken beachtet sind… Die Verantwortung trägt heute jeder selbst.

Ich sage nicht, das jeder die Wahl hat. Denn leider haben nicht alle Menschen auf dieser Welt die Wahl, was sie essen möchten/können. Allerdings beziehe ich mich größtenteils auf die Länder mit Lebensmittelüberschuss. In Deutschland stehen die Regale voll mit Nahrungsmitteln. Du kannst dich also entscheiden.

Wenn du also Lust hast, einen Tag, mehrere Wochen oder jahrelang keinen Fisch zu essen, dafür aber Bio-Eier vom Bauernhof nebenan zu kaufen oder hauptschlich vegan isst, nur auf deinen geliebten Raps-Honig nicht verzichten möchtest, dann mach was dir gefällt! Niemand sollte über das was du tust urteilen. Und du solltest über das was andere Menschen tuen/essen nicht urteilen.

Leben und leben lassen.

Die Aggression gegenüber den Ernährungsformen sollte aufhören. Schlechte Gewissen entstehen in dir selbst. Versuche niemand dafür verantwortlich zu machen. Das Bewusstsein für Lebensmittel und Tiere, die Umwelt und Menschen muss im Allgemeinen erhöht werden und ich finde der Trend geht in die richtige Richtung. Stichwort Achtsamkeit! Bis dahin, lasst jedem wie er will. Entscheide für dich, was für dich am Besten funktioniert und womit du am Besten leben kannst.

 

Zurechtweiser? Verständnissvoller? Moralapostel? Mitmacher?

Was bist du?

Schönen Abend euch! xo, eure alex!